25. Oktober 2009 by riegertoni

Ich bin gerade aus dem Urlaub zurückgekommen. Unsere Reise führte uns in das Ostseebad Binz auf der Insel Rügen. Es war ein netter kurzer Trip in einen wirklich schönen Urlaubsort. Ich kenne Rügen schon länger und mag die Insel sehr. Es war allerdings das erste Mal, dass wir über die neue Brücke gefahren sind. Dadurch verkürzt sich die Reisezeit aus Berlin auf nur noch 3 – 3,5 Stunden. Das ist sehr angenehm und durchaus lohnenswert, auch wenn man nur mal über das Wochenende aus der Stadt raus will.
Über Freunde haben wir ein nettes kleines Appartement gebucht. Die Ferienwohnung hatte 2 Zimmer mit Wintergarten, eine offene Küche und ein helles, gefliestes Bad. Alles war sehr komfortabel, sauber und vor allem kinderfreundlich. Das Beste daran war die zentrale Lage mit kurzen Wegen zur Flaniermeile, der Seebrücke und zum Strand. Somit waren wir schnell an den wichtigsten Orten.
Wer Rügen kennt, weiß um die berühmten Kreidefelsen, die kilometerlangen weißen Strände sowie die Alleen und Wälder. Für mich als Läufer sind natürlich die Wanderwege interessant, die sich als Laufstrecken eignen. Wirklich empfehlenswert ist der Strandlauf von Binz aus bis zu den Kaimauern in Prora und zurück. Das ist eine Strecke von etwa 10 Kilometern, die man bequem in einer Stunde abgelaufen hat. Man sollte sich allerdings entsprechend anziehen, da der Wind hier im Herbst bereits ordentlich kalt sein kann.
Verschiedene alternative Wege führen von Binz durch die angrenzende Granitz bis in den Nachbarort Sellin. Hier kann man durch den Wald laufen. Die Strecke ist aber zum Teil sehr uneben und steil und damit auch eher schwierig. Der Rundkurs über Sellin hat eine durchschnittliche Länge von 14 km, für die man etwas mehr Zeit einplanen sollte. Dafür wird man allerdings mit einer spektakulären Aussicht belohnt.

Zu den schönsten Ausflugszielen auf Rügen zählen sicher der Nationalpark Jasmund mit seinen Kreidefelsen, die Steilküste und der Leuchtturm vom Kap Arkona, das Jagdschloss Granitz oder die klassizistischen Bauwerke in Putbus. Eine weitere Attraktion, besonders für Kinder ist eine Fahrt mit dem Dampfzug „Rasender Roland“. Es handelt sich hierbei um eine Schmalspurbahn, die seit 1895 Putbus mit den Seebädern Binz, Sellin, Baabe und Göhren verbindet.
Schlagworte: Binz, Rügen, Urlaub
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26. September 2009 by riegertoni
Geschafft! Mein erster Marathon. 42,195 Kilometer Laufen durch Berlin. Die Zeit: 4:19:26 Stunden. Kein Spitzenmaß aber immerhin noch im Mittelfeld bei 40.000 Läufern. Wir hatten 26°C und einen strahlend blauen Himmel. Jeder der läuft weiß, wie warm einem bei diesen Temperaturen werden kann. Glücklich waren bestimmt jene, die die Strecke in 2,5 Stunden geschafft haben. Bis zu Mittag war die Wärme erträglich aber danach hat sie mir doch zu schaffen gemacht. Selbst Weltrekordläufer Haile Gebrselassie war es zu warm. Mit 2:06:08 Stunden Laufzeit hat er sein Ziel, den eigenen Rekord zu knacken um 2 Minuten und 9 Sekunden verfehlt. Nach seinen Angaben sind Temperaturen um 17°C ideal geeignet.
Ich persönlich hatte mir eine realistische Zielzeit von 4 Stunden vorgenommen. Schließlich habe ich für die Marathon-Teilnahme auch sehr viel trainiert. Ich bin 3-4 Mal in der Woche gelaufen. Mindestens 2 Mal die kleine Runde bei einer Zielzeit von 1 Stunde für ca. 12 Kilometer. 1 Mal pro Woche den Halbmarathon in 1:45:00. Dazu Tempoeinheiten und leichtes Geände. Rein rechnerisch ergibt sich daraus eine Zeit von 3,5 Stunden auf die gesamte Marathondistanz. Dieses Tempo allerdings auf der gesamten Strecke beizubehalten, bedeutet einen ordentlichen Kraftakt. Der Test auf 33 Kilometern hat mir das bewusst gemacht. Es heißt, ab Kilometer 30 kommt der Mann mit dem Hammer. Ab hier wird alles anders, anstrengender. Der Körper wird müde. Die Kraft lässt deutlich nach. Und so war es schließlich auch beim Berlin-Marathon. Erstaunlich dabei, dass die durchschnittliche Zeit für 5 km mit knapp 30 Minuten annähernd gleich geblieben ist.
Schlussendlich haben Kraft und Motivation ausgereicht. Dank der ausgezeichneten Versorgung mit Getränken und Obst. Und nicht zuletzt dank eines ausgezeichneten Publikums. Es war eine tolle Atmosphäre, die Stimmung überwältigend. Wir wurden beim Vornamen angerufen, angefeuert mit Pauken und Trompeten, Gitarre und Bass, mit Rasseln, Knarren und bloßen Händen. Ich bekomme noch heute einen Anflug von Gänsehaut, wenn ich mich daran erinnere. Ankommen war das Ziel und das habe ich erreicht. Die Strapazen haben sich gelohnt. Ich habe einen Marathon geschafft. Die körperlichen Schmerzen sind längst vergessen, das gute Gefühl bleibt! Danke Berlin. Danke Thilo.
Schlagworte: Berlin, Marathon
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10. Juli 2009 by riegertoni

Am 9. Juli 2009 hat Sabine Michel ihren neuen Film “Corinna Harfouch – Was ich will ist spielen” im Berliner Kino Babylon präsentiert. Der Film ist ein Porträt der vielfach geehrten Schauspielerin, bekannt aus Theater, Kino und Fernsehen. Ein halbes Jahr lang hat Sabine Michel den Star mit der Kamera begleitet. Zwei Jahre vergingen von der Idee zum Film bis zu dessen Realisierung 2009. Dabei heraus kam ein interessantes, schönes und amüsantes Werk, dass die Person Corinna Harfouch in ihrem Haus, bei Proben, Premieren und offiziellen Anlässen zeigt. Der Zuschauer erfährt viel über Vergangenheit, Beweggründe und sehr Persönliches über die einzigartige und vielseitige Schauspielerin.
Im nahezu voll besetzten Babylon waren wir Teil eines begeisterten Publikums. Bei der anschließenden Feier hatte ich Gelegenheit zu einem kurzen Plausch mit der Darstellerin Corinna Harfouch und der Regisseurin Sabine Michel.
Der Film wird in Kürze auf ARTE gezeigt.
Schlagworte: Dokumentation
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4. Juli 2009 by riegertoni

Gestern war es nun soweit. Am 3. Juli 2009 bin ich für Searchmetrics beim 8. Berliner Firmenlauf angetreten. Das war mein erstes offizielles Rennen seit meiner Teilnahme am RUN4FUN 2006. Mit mir gestartet sind Alexandra, Horst, Jörg, Stephan und Steve. Die Stimmung war ausgelassen und ich war ganz schön aufgeregt. Pünktlich gegen 19.00 Uhr ging es dann endlich los. Es dauerte allerdings eine Weile, bis sich der Pulk in Bewegung setzte. Vorbei am Holocaust-Mahnmahl, dem Potsdamer Platz, Stauffenbergstraße und Reichpietschufer, führte die Strecke über den Großen Stern und Straße des 17. Juni wieder zurück in Richtung Brandenburger Tor. Genau diese letzte Gerade war die anstrengendste. Das dichte Gedränge und die hohe Luftfeuchtigkeit an diesem schwül-heißen Sommertag waren die Hürde, die es zu überwinden galt. Nach 28 Minuten und 5 Sekunden war ich am Ziel! Ich bin stolz auf mich und bewundere Jene, die diesen 6km-Lauf in weniger als 20 Minuten absolviert haben. Alle Achtung! Ein regelmäßiges Training ist wichtig. Und darum geht es in den nächsten Wochen: die Vorbereitung auf den Berlin-Marathon am 20. September 2009.
Schlagworte: Berlin, Firmenlauf
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13. Juni 2009 by riegertoni
Am gestrigen 12. Juni 2009 war ich bei Peter Fox in der Berliner Wuhlheide. Begleitet durch die amerikanischen Drumliners von Cold Steel gab’s mächtig auf die Ohren. Einmal Stadtaffe von vorn bis hinten. Da das nicht reichte, wurde das Set mit „Schwinger“, „Aufstehen!“ und „Dickes B“, „Kashmir“ und zwei Einlagen von Miss Platnum angereichert. Bei schönstem Open-Air-Wetter haben sich die Bräute geschüttelt und wir haben zum Takt gewippt! Und was soll ich sagen, es war eine gelungene Party! Der Hammer! Einer der besten Gigs, die ich gesehen habe. Das Ganze wurde gefilmt und ich bin gespannt, was dabei rauskommt. Kurz nach neun ging’s los und gegen 23 Uhr brach dann das letzte Lied ab.
Schlagworte: Berlin, Peter Fox, Wuhlheide
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